Kamillentee

Kamillentee

Der Kamillentee ist eine der ältesten und bekanntesten Kräuterteesorten. Den aromatischen Tee findet man meist in zwei Varianten vor. Zum einen wird er im praktischen Beutel für eine Tasse angeboten, doch auch als loser Tee, in diesem Fall in Form der Kamillenblüten, wird er gern verwendet. Kamillentee ist auch in vielen Mischungen enthalten, die z. B. für Magen-Darm-Erkrankungen oder als Beruhigungstee angeboten werden. Zudem kann Kamillentee bereits für Säuglinge und Kleinkinder bedenkenlos verwendet werden.

Wie viele Kräutertees kann auch der Kamillentee auf eine lange Geschichte als Heiltee zurückblicken. Es ist überliefert, dass er bereits im Alten Ägypten als Heilmittel verwendet wurde. Noch heute findet man die hochwertigsten Kamillentees in der Apotheke. Der große Vorteil des Kamillentees liegt darin begründet, dass man ihn nicht nur trinken kann. Auch Wickel mit Kamillentee sowie Inhalationsanwendungen sind hier möglich. Eine Spülung mit Kamillentee kann bei der Wundheilung helfen und sogar Augenentzündungen lindern. Bei Magenproblemen kann der Kamillentee seine beruhigende Wirkung gut entfalten. Doch auch bei Unruhe oder Einschafproblemen kommt der Kamillentee immer wieder zum Einsatz.

Anders als bei anderen Sorten gibt es keine Mengenbeschränkung beim Verzehr von Kamillentee – regelmäßig getrunken kann er viele gesundheitsfördernde Stoffe, wie z. B. Stoffwechselprodukte, entwickeln. Kamillentee wird entweder mit einem Teebeutel auf ca. 150 ml kochendem Wasser zubereitet, der dann ca. 5 Minuten zieht. Wenn man losen Kamillentee verwendet, so gibt man 1 – 2 Teelöffel in ein Teesieb, übergießt dies mit kochendem Wasser und lässt den Tee zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen. Zum Süßen eignet sich am besten Honig oder auch ein aromatischer Ahornsirup.

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